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uVI für Mieter: Digital, automatisiert und im eigenen Webportal

Online-Webinar: Unterjährige Verbrauchsinformation digital über das eigene Mieterportal bereitstellen

Europe/Berlin
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Online-Fachwebinar

uVI für Mieter – einfach digital bereitgestellt

Mit EnergyCloud wird aus vorhandenen Messwerten eine verständliche monatliche Verbrauchsinformation im eigenen Webportal. Im Ausblick zeigen wir, wie diese Datenbasis auch den Weg zur Selbstabrechnung unterstützen kann.

EnergyCloud Mieterportal mit Zählerständen und Verbrauchsinformationen

Kostenfreies Online-Fachwebinar

Unterjährige Verbrauchsinformation (uVI) einfach digital bereitstellen

Fernablesbare Zähler liefern regelmäßig neue Verbrauchswerte. Doch damit allein ist die gesetzlich geforderte monatliche Verbrauchsinformation noch nicht beim Mieter.

Im Webinar zeigen wir, wie aus vorhandenen Messwerten automatisiert eine verständliche uVI entsteht und über ein eigenes Webportal bereitgestellt wird – ohne monatliche Tabellen, manuelle Datenübertragung und den Aufbau einer eigenen Portalplattform.

Die uVI wird zur dauerhaften operativen Aufgabe

Bei fernablesbarer Verbrauchserfassung müssen Nutzer monatlich über ihren Heizungs- und Warmwasserverbrauch informiert werden. Dazu gehören insbesondere:

  • der Verbrauch des letzten Monats,
  • der Vergleich mit dem Vormonat,
  • soweit Daten vorliegen, der Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahresmonat,
  • der Vergleich mit einem normierten Durchschnittsnutzer derselben Nutzerkategorie.

Damit wird aus einem jährlichen Abrechnungsprozess zusätzlich eine wiederkehrende monatliche Aufgabe. § 6a Heizkostenverordnung

EnergyCloud: von Messwerten zur verständlichen Mieterinformation

EnergyCloud übernimmt die Daten, die ein vorhandenes Gebäude-Gateway übermittelt, und verbindet sie mit den Gebäude-, Wohnungs- und Mieterdaten.

Daraus entsteht ein durchgängiger digitaler Prozess:

  • Messwerte automatisiert übernehmen und zuordnen,
  • monatliche Verbrauchsinformationen erstellen,
  • Verbrauchsentwicklungen und Vergleichswerte darstellen,
  • Informationen im eigenen oder als White-Label gestalteten Mieterportal bereitstellen,
  • Zählerstände und Verbrauchswerte für Mieter nachvollziehbar machen.

Bestehende geeignete Zähler- und Gateway-Infrastrukturen können weiterverwendet werden. deenovum liefert selbst keine proprietäre Messtechnik, unterstützt aber bei der Prüfung der technischen Voraussetzungen und der Datenanbindung.

Das erwartet Sie im Webinar

  1. Welche Angaben eine uVI enthalten muss
    Ein verständlicher Überblick über die wesentlichen Informationspflichten.
  2. Wie die Messwerte in die EnergyCloud gelangen
    Der Datenfluss vom vorhandenen Gebäude-Gateway bis zur digitalen Zuordnung in der Softwareplattform.
  3. Wie Mieter ihre Verbrauchsinformation erhalten
    Das digitale Mieterportal mit Monatswerten, Vergleichsdaten und nachvollziehbaren Zählerständen.
  4. Wie sich der Verwaltungsaufwand reduzieren lässt
    Wiederkehrende manuelle Arbeitsschritte werden durch einen durchgängigen digitalen Prozess ersetzt.
  5. Ausblick: Welche Perspektive die Selbstabrechnung eröffnet
    Welche weiteren Aufgaben Wohnungsunternehmen oder Hausverwaltungen künftig selbst übernehmen könnten.

Ausblick

Von der uVI zu mehr Eigenständigkeit bei der Abrechnung

Die uVI kann der erste Schritt zu einem umfassenderen digitalen Abrechnungsprozess sein. Sind Messwerte regelmäßig verfügbar und eindeutig Gebäuden, Wohnungen und Mietverhältnissen zugeordnet, entsteht eine Datenbasis, die auch für weitere Abrechnungsaufgaben genutzt werden kann.

Das Thema gewinnt zusätzlich an Aktualität: Nicht fernablesbare Ausstattungen müssen grundsätzlich bis Ende 2026 nachgerüstet oder ersetzt werden, soweit keine Ausnahme greift. Für viele Unternehmen ist dies ein geeigneter Zeitpunkt, nicht nur die Messtechnik, sondern auch bestehende Prozesse und Dienstleistermodelle zu überprüfen. § 5 Heizkostenverordnung

Eine mögliche Perspektive ist die Selbstabrechnung: Wohnungsunternehmen oder Hausverwaltungen übernehmen ausgewählte Leistungen, die bislang ein externer Messdienst erbracht hat, selbst. Dadurch können sie Abhängigkeiten reduzieren, Prozesse stärker kontrollieren und unter geeigneten Voraussetzungen zusätzliche eigene Wertschöpfung schaffen.

Wichtig: Ob sich dies im konkreten Bestand rechnet und welche Eigenleistungen angesetzt werden dürfen, muss individuell geprüft werden. Im Webinar behandeln wir die Selbstabrechnung bewusst als Ausblick und zusätzliche Option. Der Schwerpunkt bleibt die zuverlässige Umsetzung der monatlichen uVI.

Für wen ist das Webinar gedacht?

  • Wohnungsunternehmen und Wohnungsbaugesellschaften
  • Wohnungsgenossenschaften
  • Haus- und Immobilienverwaltungen
  • Stadtwerke und Energieversorger
  • Energie-Contractoren
  • regionale Mess- und Abrechnungsdienstleister
  • Verantwortliche für Digitalisierung, Betriebskosten und Verbrauchsdaten

Ablauf

  • 10 Minuten: uVI – Anforderungen und typische operative Hürden
  • 20 Minuten: EnergyCloud als digitales Mieterportal
  • 5 Minuten: Ausblick auf weiterführende eigene Abrechnungsprozesse
  • 10 Minuten: Fragen und mögliche Einsatzszenarien

Dienstag, 27. Oktober 2026, 10:30–11:15 Uhr
Online-Webinar · Teilnahme kostenfrei

Den Zugangslink erhalten Sie nach der Anmeldung per E-Mail.

Ihr Referent

Dr. Jürgen Nützel

Dr. Jürgen Nützel

Vorstand der deenovum Technologies AG

Dr. Jürgen Nützel verbindet langjährige Erfahrung in digitalen Geschäftsmodellen mit der praktischen Umsetzung komplexer Softwarelösungen. Im Webinar zeigt er, wie Wohnungsunternehmen, Hausverwaltungen und Energiedienstleister die unterjährige Verbrauchsinformation mit EnergyCloud automatisiert bereitstellen können – von der Übernahme vorhandener Messwerte bis zum digitalen Mieterportal. Zum Abschluss gibt er einen Ausblick darauf, wie dieselbe Datenbasis weitere eigene Abrechnungsprozesse unterstützen kann.