Ihre Hardware bleibt
Die Software beginnt dort, wo das Gateway die Daten übergibt.
deenovum liefert keine eigenen Zähler oder Gateways. Wir prüfen geeignete Bestandssysteme, beraten bei Bedarf zur Beschaffung und binden die aktive Datenübertragung an die EnergyCloud an.
Messgeräte und Gateway
Vorhandene Geräte erfassen und bündeln die Verbrauchswerte.
Aktive Übermittlung
Das Gateway sendet die benötigten Daten an die EnergyCloud-Schnittstelle.
EnergyCloud
Validiert, ordnet zu und nutzt die Messwerte für uVI, Verwaltung und Abrechnung.
Die Systemgrenze ist klar: Entscheidend ist, dass ein geeignetes Gateway die erforderlichen Daten zuverlässig an die EnergyCloud übermitteln kann – beispielsweise aus M-Bus-, Wireless-M-Bus- oder OMS-Umgebungen.
Monatliche Verbrauchsinformation
3 % Kürzungsrisiko. Monat für Monat.
Bei fernablesbarer Ausstattung müssen Mieter monatlich über ihren Heizungs- und Warmwasserverbrauch informiert werden. Fehlt die vorgeschriebene Information oder ist sie unvollständig, können Nutzer ihren auf sie entfallenden Kostenanteil grundsätzlich um 3 % kürzen.
Bei mehreren tausend Wohneinheiten wird aus einem kleinen Prozentsatz schnell ein relevantes finanzielles und administratives Risiko.
Das Risiko entsteht nicht erst bei der Jahresabrechnung: Die zugrunde liegende Informationspflicht wiederholt sich jeden Monat.
Ohne durchgängigen Prozess
Messwerte aus verschiedenen Quellen zusammentragen, Mietern zuordnen und die vorgeschriebenen Vergleiche jeden Monat erneut aufbereiten.
Mit EnergyCloud
Sobald das Gebäude-Gateway verwertbare Daten übermittelt, bereitet die Plattform daraus die monatliche Verbrauchsinformation für das Mieterportal auf.
Die Pflichtinformationen auf einen Blick
Nutzerwechsel
Ein Mietverhältnis endet. Die Abrechnung bleibt lückenlos.
Ein- und Auszüge mitten im Jahr bedeuten normalerweise Gradtagszahlen-Tabellen, händisch abgelesene Zwischenstände und mühsam aufgeteilte Kosten – fehleranfällig und zeitraubend. In der EnergyCloud reicht das Ein- und Auszugsdatum: Das System ordnet die Verbräuche taggenau zu und erzeugt den fehlerfreien Abrechnungsposten automatisch.
Eine Wohnung verbindet Mietzeitraum, zugeordneten Mieter und sämtliche Messstellen in einer gemeinsamen Datenstruktur.
CO₂-Kostenaufteilung
Das Zehn-Stufen-Modell wird Teil des Abrechnungsworkflows.
Nach Eingabe von Energiequelle, Energiemenge und CO₂-Kosten ermittelt EnergyCloud die Aufteilung zwischen Vermieter und Mieter und weist Einstufung sowie Berechnungsgrundlagen in der Abrechnung aus.
Bestandsverwaltung
Gebäude zentral verwalten. Zusammenhänge sauber abbilden.
Gebäude, Wohnungen, Mieter und Zähler werden in einer gemeinsamen Struktur geführt. So findet Ihre Verwaltung schnell das richtige Objekt und behält die Grundlage für Verbrauchsinformation und Abrechnung im Blick.
Gebäudebestand, Wohnungsanzahl und Standort lassen sich zentral durchsuchen und bearbeiten.
Verbrauchstransparenz
Verbrauchsentwicklungen erkennen, bevor Rückfragen entstehen.
Die zentrale Verbrauchsübersicht macht Entwicklungen für Heizung, Warmwasser und Wasser sichtbar. Gebäude, Zeitraum und Verbrauchsart lassen sich gezielt auswählen – als verlässliche Grundlage für Verwaltung und Mieterinformation.
Für die Verwaltung
Verbräuche zentral auswerten
Verbrauchsarten und Zeiträume lassen sich gezielt betrachten. So erkennt Ihre Verwaltung Entwicklungen im Bestand und hat eine belastbare Grundlage für die monatliche Mieterinformation.
Das digitale Mieterportal
Verbrauch verstehen. Zählerstände nachvollziehen.
Im digitalen Mieterportal sehen Ihre Mieter die zuletzt übermittelten Werte für Heizung, Warm- und Kaltwasser. Sie können diese mit den physischen Zählern in ihrer Wohnung vergleichen und ihre Verbrauchsentwicklung verständlich einordnen. Das schafft Vertrauen und reduziert Rückfragen in Ihrer Verwaltung.
Verbrauch im Haus einordnen
Ein anonymisierter Vergleich zeigt, wie die eigene Wohnung innerhalb des Gebäudes liegt – ohne andere Haushalte offenzulegen.
Zum Energiesparen motivieren
Verständliches, zeitnahes Feedback hilft, Einsparpotenziale zu erkennen. Das UBA beziffert vorhandene Potenziale in Mehrfamilienhäusern auf rund 10 bis 15 %.
Quelle: Umweltbundesamt – Politikempfehlungen fürs Energiesparen
Abrechnung in eigener Hand
Ihre Daten. Ihre Prüfung. Ihre Abrechnung.
EnergyCloud führt Ihre Verwaltung durch einen nachvollziehbaren Workflow – von der Datenbasis bis zu den persönlichen PDF-Abrechnungen.
Abrechnungszeiträume, Bearbeitungsstand und neue Nebenkostenabrechnungen bleiben an einer Stelle im Blick.
Datenbasis prüfen
Gebäude, Wohnungen, Mietverhältnisse, Flächen und Messpunkte bilden die Grundlage.
Messwerte nutzen
Übermittelte Verbräuche fließen in Analysen, uVI und die spätere Abrechnung ein.
Kosten ergänzen
Heizungs-, Wasser- und weitere umlagefähige Kosten sowie Abschläge erfassen.
Prüfen und freigeben
Vorschau kontrollieren, finalisieren und persönliche PDF-Dokumente bereitstellen.
Operativer Betrieb
Probleme sehen, bevor Messwerte in der Abrechnung fehlen.
Das Monitoring zeigt den Zustand von Gebäude-Gateways und Messpunkten zentral an – einschließlich letztem Kontakt, veralteten Werten und betroffenen Messstellen.
- Aktive und inaktive Gebäude-Gateways
- Letzter Kontakt und Gerätestatus
- Fehlende oder veraltete Messwerte
Seriennummer, Einbauort und Zeitpunkt der letzten Übertragung machen auffällige Messstellen schnell auffindbar.
Kontrolliert starten
Nicht den ganzen Bestand auf einmal. Erst ein passendes Gebäude.
Der Pilot schafft belastbare Erkenntnisse zu Kompatibilität, Datenfluss und Arbeitsabläufen, bevor Sie weitere Bestände anbinden.
Infrastruktur prüfen
Zähler, Gateway, Datenformat und Schnittstellen gemeinsam bewerten.
Pilot anbinden
Ein überschaubares Objekt integrieren und den Datenfluss im Betrieb validieren.
Schrittweise skalieren
Weitere Bestände kontrolliert und im eigenen Tempo übernehmen.
Passt Ihre bestehende Infrastruktur zur EnergyCloud?
Wir prüfen gemeinsam ein geeignetes Pilotobjekt und die Voraussetzungen für die Datenübergabe.
